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Franchise-Partner: Reinhold Weigmann, Locatec Ortungstechnik GmbH

Die nette Geburtstagsfeier zum 50-Sten im Kreise der Familie und alter Freunde war überstanden – doch einige Tage später begann es dann doch in Reinhold Weigmann zu arbeiten: Soll es das nun im Großen und Ganzen schon gewesen sein?

Als erfolgreicher Leiter des städtischen Bauhofs hatte er viel bewegen können. Aber: Gibt es da nicht vielleicht doch noch was, was noch interessanter sein könnte – so eine richtige persönliche Herausforderung mit eigenen Gestaltungsspielräumen? Immer wieder hatte er im Laufe seines Lebens darüber nachgedacht, wie es wäre, sein eigener Chef zu sein, sein eigenes Unternehmen zu haben, auf eigene Rechnung zu arbeiten, die Pensionsgrenze selbst zu definieren und Unternehmenswert zu bilden.

Reinhold Weigmann, Fachmann für Innenausbau, seit 30 Jahren glücklich verheiratet mit einer Architektin) machte Nägel mit Köpfen: Er löste sein Beschäftigungsverhältnis nach 15 Jahren im Öffentlichen Dienst und nahm erst mal eine Auszeit.

Heute ist Reinhold Weigmann 54 Jahre alt und Inhaber eines erfolgreich etablierten und anerkannten  Unternehmens für Leck- und Leitungsortung sowie Infrarot-Thermografie. Über das Locatec Franchise-Konzept schloss er sich dem nationalen Marktführer in diesem spezialisierten Markt-Segment an. Mit einem eigenen Gebiet und mit der Lizenz, die Marke exklusiv in seiner Region zu vertreten.

Die Zeit des Unternehmensaufbaus war arbeitsreich und herausfordernd, aber auch befriedigend. Schnell stellten sich Erfolge ein. Die Kunden in der Region schätzen seine unaufgeregte, analytische Arbeit, seine Problemlösungskompetenz und seine freundliche Art, auf Menschen zu zugehen. Dass er heute besser verdient als früher, war nicht einmal das Wesentlichste, aber eine angenehme Begleiterscheinung.

Durch Zufall war er über das Internet auf Locatec gestoßen – ein Unternehmen, das schnell wächst und sich als Franchise-Unternehmen und technischer Dienstleister etabliert hat.  Mit Dienstleistungsangeboten für Sanierer, Trocknungsunternehmen, Hausverwaltungen,  Installateure und Privathaushalte. Weigmann ist  immer dann als erster Mann zur Stelle, wenn ein Leck in einem Rohrleitungssystem aufgetreten und die Bausubstanz gefährdet ist oder auch in Außenbereichen Leckageverluste entstehen. Dazu hat er mehr als ein Dutzend Leckortungs-Systeme in seinem Service-Fahrzeug zur Verfügung und ist in der Lage, alle Arten von Leckagen zu orten und provisorisch zu schließen. Dies geschieht weitgehend zerstörungsfrei und ohne das ganze Rohrleitungs-System freilegen zu müssen. Die eigentliche Reparatur macht dann der Installateur oder Rohrleitungsbauer. Weil die Leckage vorher klar definiert wurde, spart das Kosten und Zeit.

Seither hat ihn mancher Dankesbrief zufriedener Kunden erreicht. Eine schöne Bestätigung für die erbrachte Dienstleistung. Auch die Installateure sind zufrieden, denn sie haben glückliche Kunden. Und nicht zuletzt die Versicherungen, die sich über reduzierte Schadenssummen und schnelle Lösungen des Problems freuen.

„Das ging alles sehr systematisch und unaufgeregt  von statten“ sagt Weigmann. Zunächst das Erstgespräch, dann der Praxistag, an dem er sein mögliches neues berufliches Umfeld kennen lernen konnte und die Gespräche und der Erfahrungsaustausch mit den schon bestehenden Locatec-Partnern in den Nachbargebieten. Zusammen mit dem Franchise-Geber plante er sein Startup professionell, ebenso verlief das Gespräch mit der Bank wegen der Finanzierung und die zentrale Schulung mit dem sich anschießendem Training on the Job bei erfahrenen Bestandspartnern oder mit deren Mitarbeitern.

Im August 2008 hat Reinhold Weigmann das Gebiet Osnabrück übernommen. Vom ersten Tag an war die Auslastung gut - auch unterstützt durch die zentrale Auftragsvermittlung von der Locatec Franchise-Zentrale - und steigerte sich seit dem so weit, dass er jetzt über die Einstellung seines ersten Mitarbeiters nachdenken kann. Bewerbungen liegen schon vor.

„Es macht Spaß, sich ein eigenes Unternehmen aufzubauen, sein eigener Chef zu sein und sich hin und wieder im Kreis der Partnergemeinschaft über neue Technologien, Geschäftsstrategien, Neukundengewinnung und Marktstrategien auszutauschen“ sagt Weigmann heute. „Man muss das Rad nicht neu erfinden, sondern kann vertrauensvoll von zentral entwickelten Kundenbeziehungen, Werbung, Schulung, geprüften Lieferantenbeziehungen und einem ganzen Setup von weiteren Unterstützungsleistungen der Franchise-Zentrale profitieren“ und ergänzt: „Ich habe nicht nur neue Kollegen als Partner gefunden. Auch Freundschaften haben sich entwickelt“. Und mit einem Augenzwinkern fügt er schmunzelnd hinzu: „An die Pensionsgrenze habe ich schon lange nicht mehr gedacht!“ (cb)