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Franchise-Nehmer: Peter Jakob Hennen, Locatec Ortungstechnik GmbH

Peter Jakob Hennen hatte zuvor gesundheitlich und beruflich viel Pech gehabt, als er schließlich mit 44 Jahren als Franchise-Partner des Rohrtechnikersystems Locatec noch einmal durchstartete.

Vor etwa zwei Jahren konnte der gelernte Rohrnetzmeister seine Firma im Raum Köln nach einem schweren Unfall nicht mehr halten. Damit stand der Vater von sechs Kindern beruflich vor dem Nichts. Doch schon bald nach seiner Genesung begann der Unternehmer, seine Chancen und Möglichkeiten systematisch abzuklopfen und nach einem Weg zu suchen, seine Selbständigkeit Weg fortzusetzen. Er besann sich auf seine Kernkompetenzen, auf die er bauen konnte: eine Sache, bei der man technisches Einfühlungsvermögen brauchte und etwas im Versorgungssektor und im Bereich Rohre und Leitungen sollte es sein. Da kannte er sich aus und darauf wollte er sich konzentrieren.

Bei einer Recherche im Internet stieß er schließlich auf das Franchise-Konzept von Locatec. Leck- und Leitungsortung, Infrarot-Thermografie und Rohrnetzservices sind dort das Thema. Und das Konzept „Mit System in die Selbständigkeit“, wie dort die entsprechende Broschüre titelt. Er las Sätze wie „Wertschöpfung kommt von Wertschätzung zwischen Franchise-Geber und Franchise-Nehmer“, erfuhr, was die Vorteile eines Franchise-Konzeptes sind: Eine Partnerschaft, in der sich jeder auf das konzentriert, wo er selbst am besten ist und andere nutzt, wenn weitere besondere fachliche Qualitäten gefordert sind. Das war es, was er suchte.

Die Idee des Franchising hatte ihn gepackt. Das Locatec Geschäftsmodell mit seinen zentralen Unterstützungsleistungen in allen geschäftsrelevanten Bereichen sowie einer zentralen Auftragsabwicklung mit zusätzlichen Aufträgen — das traf die Vorstellungen von Hennen von einem Neustart in die Selbständigkeit mit überschaubarem Risiko und langfristiger Perspektive.

Nach der ersten Kontaktaufnahme ging dann alles ganz schnell. Der erste Besuch in der Systemzentrale, dann das gemeinsame Gespräch mit der Geschäftsführung und kurze Zeit später saß er in den Schulungsräumen im Locatec Training Center. Es folgte eine Praxis-Phase „on the Job“. Während dieser Zeit haben angehende Franchise-Partner von Locatec die Chance, über mehrere Wochen erfahrene Partner bei Ihrer Arbeit zu begleiten und ihnen über die Schulter zu schauen. „Hier profitierte ich natürlich ganz klar von meinen Erfahrungen als Rohrnetzmeister“ — so Hennen. Innerhalb weniger Wochen war er dann startklar in seinem Kölner Gebiet.

Bereits bestehende Kundenkontakte aus der Zeit als Einzelkämpfer wurden als erstes aufgefrischt. So kamen die ersten Aufträge rein. Hinzu kamen die aus der zentralen Auftragsabwicklung. Bereits nach wenigen Monaten konnte der frisch gebackene Locatec-Franchise-Partner mehr als 30 Aufträge im Monat abarbeiten. So kam es, dass sich Hennen Mitte März diesen Jahres ein zweites Service-Fahrzeug zulegen konnte und sich Verstärkung durch einen Mitarbeiter verschaffte. Hierbei wurde er tatkräftig von der Systemzentrale unterstützt.

Generell übernimmt die Locatec-Systemzentrale Aufgaben, die Hennen weder übernehmen kann noch will: neben der zentralen System- und Markenführung, der Bereitstellung sämtlicher Kommunikationsmittel, der Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Präsenz auf Messen sowie der Identifikation, Bewertung und Einführung von Neuerungen und Innovationen profitieren Franchise-Partner der Locatec von Schulungen, technischem Support und der Unterstützung bei regionalen Marketingmaßnahmen und Vertriebsaktivitäten. Unterstützung in Finanzierungsfragen und der Geschäftsplanung kommen hinzu. Und seine Frau kümmert sich um den Papierkram im Büro. Damit war auch das professionell geregelt.

Heute ist der Kölner ein glücklicher Franchise-Partner von Locatec und in dieser Funktion nach wie vor sein eigener Chef. Nur in seinem Büro ist er sich da nicht immer ganz so sicher, bemerkt er augenzwinkernd und fasst zusammen: „Das wichtigste im Leben ist, dass man Menschen um sich hat, auf die man sich verlassen kann. In meinem privaten Umfeld sind dies meine Frau und meine Kinder — und aus beruflicher Sicht ist das Locatec.“