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Franchise-Nehmer: Bernd Günther, HOL’AB! Getränkemarkt GmbH

"Darf ich Ihnen beim Einladen helfen?“ Für Bernd Günther ist das eine Frage, die er sehr oft am Tag stellt — sie gehört für ihn zum Service gegenüber seinen Kunden.

Er war einer der ersten, die auf das neue Franchisekonzept der Getränkefachmarktkette HOL’AB! setzten.Franchise-System HOL'AB! Getränkemarkt GmbH

Auswahl hätte er genug gehabt: mehr als 900 Franchisesysteme gibt es in Deutschland, die meisten von ihnen (rund 25%) im Einzelhandel. “Anfang 2007 bot das Unternehmen HOL’AB! erstmals die Möglichkeit, mit einer starken Marke und einem professionellen Plan den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen“, erzählt Bernd Günther. Er konnte einen eingeführten HOL’AB! Getränkemarkt übernehmen, als selbstständiger Franchisepartner führen und weiterentwickeln. Und auch der Franchisegeber — immerhin die Nr. 1 im Nordwesten im Getränkefachhandel — war von Bernd Günther überzeugt.

„Die wollten Menschen haben, die anpacken. Das kann ich.“ So war die Zusammenarbeit von Anfang an problemlos — eben weil beide Partner voneinander profitieren. „Ich bekomme professionelles, betriebswirtschaftliches Know-how zur Verfügung gestellt, und habe einen Franchisegeber im Hintergrund, der auch ins Marketing investiert — etwa als Sponsor von Werder Bremen. Als Einzelkämpfer könnte ich das nie leisten“, nennt der neue Unternehmer weitere Vorteile des Franchisekonzeptes.

Für Bernd Günther war es ebenfalls sehr wichtig, dass er sich auf den Service am Kunden konzentrieren kann und ihm andere den Rücken freihalten, etwa bei Verwaltung und Einkauf. „ Die Auswahl von Weinen Bieren, Säften und Wassern unterscheidet mich vom Wettbewerber“.

Eine permanente und professionelle Betreuung, bereits vor dem Start in die Selbstständigkeit, gewährleistet das Franchiseteam in einer sechswöchigen Ausbildung durch kompetente Mitarbeiter in der Systemzentrale und ausgewählten Franchisepartnern. In der „On the Job“ — Phase bekommt der Franchisenehmer von Beginn an, die ersten drei Monate ein wöchentliches Intensivcoaching am POS. Anschließend neun Monate im 14 — tägigen Rhythmus, ab dem zweiten Jahr monatlich.

„Sehr gut finde ich, dass ich nur einen einzigen Ansprechpartner habe, der alle meine Fragen beantwortet, bzw. in die richtigen Kanäle leitet“, betont Bernd Günther. Hierfür wurde die systemseitige Stelle der Koordination entwickelt. „Ganz wichtig war es auch für mich zu wissen, wie ich mit meinem Unternehmen dastehe.“ Die Systemzentrale führt ein monatliches Controlling in Form einer KER (kurzfristige Erfolgsrechnung) mit dem Steuerberater und dem Franchisenehmer durch. „Spannend finde ich auch den Betriebsvergleich, alleine schon um zu erfahren, wo ich stehe. Man kann sich sehr gut mit den anderen Franchisenehmern austauschen, Ratschläge einholen oder auch Tipps geben.“

Um das operative Geschäft beurteilen und Steuern zu können, hat HOL’AB! zusammen mit der assetpool GmbH ein Tool entwickelt, den so genannten „STORE Check“. Ein Partnerbetreuer aus der Systemzentrale fährt hierzu in den Getränkemarkt, und beurteilt den Eindruck/Wirkung des Geschäftes aus Kundensicht. Hierfür gibt es einen fixen Punktekatalog, der durchgearbeitet wird.

„Der STORE Check ist eine tolle Erleichterung für mich, denn irgendwann wird jeder „betriebsblind“, und setzt andere Prioritäten, was aber in einem Franchise Unternehmen schwierig ist, denn hier soll ja ein gleich bleibend hoher Standard herrschen. Außerdem wird nach dem Check sofort eine Auswertung stattfinden, und ich kann sofort an die Umsetzung gehen.“