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Franchise-Geber: Bernd Christian, ZGS Schülerhilfe GmbH

Frage: Wie schätzen Sie die Marktentwicklung in Ihrer Branche in den nächsten 24 Monaten ein?

Christian: Seit längerer Zeit beobachten wir viel Dynamik im Bildungsmarkt, die wir für uns gut nutzen und somit davon profitieren konnten. Wir sind als System Schülerhilfe Marktführer und glauben diese Position weiter ausbauen zu können. Wir haben national und auch lokal die passenden Antworten auf die Herausforderungen des Marktes gefunden.

Frage:  Warum glauben Sie, ist Ihre Geschäftsidee besser als Ihrer Wettbewerber? Warum sollte sich ein Existenzgründer für Ihr System interessieren?Franchise-System: ZGS Schülerhilfe GmbH

Christian: Ich denke, da hat das Franchise-System Schülerhilfe ebenso einiges zu bieten:
Zuerst einmal haben wir die mit Abstand bekannteste Marke im Nachhilfe-Bereich. Das ist natürlich „ein Pfund“ mit dem wir wuchern können. Außerdem ist neben der genannten ISO-Zertifizierung, die wir als einziger Anbieter im Nachhilfesektor anbieten, unser nationaler Werbeetat, der uns schlagkräftige nationale Werbemaßnahmen erlaubt und unsere starke Marke noch weiter stützt, einzigartig und hebt uns von anderen Systemen ab. Aber auch der offene und konstruktive Austausch zwischen Franchise-Partnern und Zentrale sowie die Erfahrungen aus dem Betrieb von rund 280 Schülerhilfen im Eigenbetrieb sind Punkte, die ich herausstellen möchte. Wir treffen uns auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene regelmäßig zum Austausch unseres Wissens aus über 1.100 Standorten. Die enge Betreuung unserer neuen Franchise-Partner, gerade zu Beginn des Schrittes in die Selbständigkeit, ist eine unserer Stärken, auf die wir besonders stolz sind.

Eine wichtige Tatsache, die sicherlich besonders interessant ist und die ich hervorheben möchte, ist unsere fixe Franchise-Gebühr. Damit profitieren wir nicht vom Zusatzerfolg unserer Partner, sondern geben ihnen die Möglichkeit ganz alleine von ihrer Arbeit vor Ort – auch finanziell – zu profitieren. 
 
Frage:  Worauf achten Sie, worauf legen Sie besonderen Wert, wenn sich ein Interessent bei Ihnen um eine Franchise bewirbt?

Christian: Vielen Dank für diese Frage! Das gibt mir die Gelegenheit, einmal klarzustellen, dass man nicht selbst Nachhilfe geben muss, um ein erfolgreicher Franchise-Partner der Schülerhilfe zu werden. Diese Vermutung haben unserer Erfahrung nach aber viele Franchise-Interessenten und melden sich deshalb erst gar nicht bei uns. Das ist schade, denn bei uns finden sich zunehmend erfolgreiche Partner, die eher einen Vertriebs- oder Marketinghintergrund haben oder aus dem Personalbereich stammen. Die Arbeit als Franchise-Partner bei uns ist nämlich hauptsächlich eine Management-Aufgabe: die sinnvolle und wirtschaftliche Einteilung der Kinder in Gruppen, der Aufbau eines fähigen und motivierten Nachhilfelehrer-Teams, also Personal-Management, lokale Öffentlichkeitsarbeit und Werbung, der Aufbau von lokalen Netzwerken – all dies sind Tätigkeiten, die unsere Partnerinnen und Partner täglich leisten.

Für uns als System ist es wichtig, dass die Interessenten „ein Herz für Kinder“ haben, um es auf den Punkt zu bringen. Der tägliche Umgang mit Kindern ist schließlich als Schülerhilfepartner selbstverständlich. Auch eine akademische Ausbildung bringt entscheidende Vorteile mit sich. Offene, ehrliche, freundliche und kommunikative Interessenten haben bei uns besonders gute Chancen.
 
Frage: Es wird immer schwieriger, eine Existenzgründung zu finanzieren. Ist es dann gelungen, braucht der Franchise-Nehmer in den ersten Monaten besonders viel Unterstützung. Wie hilft Ihre Systemzentrale in Sachen Finanzierung und Unterstützung?

Christian: Wir haben zahlreiche Partner, der bekannteste darunter wahrscheinlich die Deutsche Bank, mit denen wir in Sachen Finanzierung zusammen arbeiten. Außerdem begleiten qualifizierte Berater unsere Franchise-Partner bei Finanzierungsfragen vertrauensvoll von Anfang an. Für jede andere Unterstützung steht den neuen Partnern unsere Außendienst-Mannschaft zur Verfügung, die in den ersten besonders wichtigen Monaten eine ganz enge Betreuung und Unterstützung gewährleistet, und natürlich die Kollegen in der Zentrale, die jederzeit für unsere Partner da sind.
 
Frage: Wo soll Ihr Franchise-System in 5 Jahren stehen?
 
Christian: Drei Ziele sehen wir für uns in den nächsten fünf Jahren:
Erstens – wir möchten weiterhin der führende Anbieter von Nachhilfe und ergänzenden Bildungsangeboten sein, sowohl national als auch lokal vor Ort.
Zweitens – wir möchten weiterhin führendes Franchise-System im Bildungssektor sein. Daran arbeiten wir zurzeit mit Hochdruck, zum Beispiel durch die ständige Weiterentwicklung unseres Produktes „Nachhilfe“ im pädagogischen Bereich und die Einführung innovativer neuer Bildungsangebote, die uns die Marktführerschaft sichern werden.
Und drittens – wir möchten an rund 100 weiteren Standorten Kindern und Jugendlichen helfen, bessere Noten, mehr Selbstbewusstsein, den Zugang zu mehr Wissen und damit mehr Chancen für Ihr Leben zur ermöglichen.

Trotz unseres dichten Netzes von über 1.100 Schülerhilfen in Deutschland und Österreich haben wir noch einige „weiße Flecken“ auf der Landkarte, so dass wir noch vielen Franchise-Partnern die Möglichkeit zur Eröffnung ihrer eigenen Schülerhilfe bieten können. Durch unser langjähriges Bestehen und eine daraus resultierende „Altersrotation“ bietet sich übrigens zunehmend auch die Möglichkeit zur Übernahme von bereits etablierten Standorten, sicherlich auch für viele Interessenten eine interessante Option, um sich eine gesicherte Existenz aufzubauen, die dazu auch noch einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag liefert.


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