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Franchise-Geber: Thomas Heinemann, Xult Präsentstudio SOENNECKEN, Geschäftsführer

Frage: Seit wann betreibt Ihr Unternehmen den Vertrieb für „Werbeartikel“?

Heinemann: Seit 1920 werden unter dem Namen Präsentstudio SOENNECKEN Werbeartikel vertrieben. Damit sind wir Deutschlands ältester Werbeartikelhändler und können auf eine erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken.

Frage: Warum haben Sie sich für das Modell „ Franchising“ entschieden?

Heinemann: Weil für uns das Modell „ Franchising“ die einzige Vertriebsalternative für die Marke „XULT“ ist. In keinem anderen Vertriebsmodell können wir so gut Erfahrungen und Erfolge multiplizieren wie im Franchising.

Beim Franchising ist der Austausch zwischen Franchisenehmer und Franchisegeber wesentlich intensiver, so dass dadurch auch ein größerer Erfolg erzielt werden kann.

Frage: Ist der Markt für Werbeartikel dynamisch und zukunftsträchtig? Franchise-System Xult Präsentstudio SOENNECKEN

Heinemann: 97% aller Unternehmen in Deutschland setzen Werbeartikel zu verkaufsfördernden Zwecken ein. Mit derzeit ca. 130.000 verschiedenen Artikeln im Werbemittelmarkt werden immer wieder neue Produkte und Highlights eingeführt.

Der Werbeartikelmarkt ist ein Zukunftsmarkt. Das Wachstum des Marktes liegt seit Jahren stets über dem Durchschnitt des Gesamtwachstums aller Werbemedien.

Frage: Wie haben sich die Umsätze in der Branche in den letzten Jahren entwickelt?

Heinemann: Mit 3,2 Mrd. EUR wurde für Werbeartikel das drittgrößte Werbebudget in Deutschland ausgegeben. Für die nächsten Jahre erwarten wir eine deutliche Steigerung. TV- und Printwerbung sind für die meisten Unternehmen nicht bezahlbar und schaffen keinen Mehrnutzen. Unser Vertriebskonzept gekoppelt mit unserer hauseignen Druckerei ermöglicht es budgetgerechte Mengen für jeden zu produzieren.

Frage: Nachdem Existenzgründer negative Erfahrungen mit Werbeartikeln im Franchising gemacht haben, warum ist ein potenzieller Partner in Ihrem System sicher nicht ähnliche Erfahrungen machen zu müssen?

Heienmann: Das wichtigste überhaupt in einem Vertriebsmodell ist, das dass System rechenbare Alleinstellungsmerkmale hat. Genau in diesem Punkt setzt XULT – Franchise an: 
Wir haben eine Produktpalette, die kein anderer Werbemittelhändler verkaufen kann. Dadurch müssen wir nicht (wie oft üblich) über den Preis verkaufen und haben somit einen riesigen Marktvorsprung.
Desweiteren glauben wir, dass ein Franchisenehmer im Vertrieb sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren sollte. Ganz allein nur den Vertrieb.
Aus diesem Grunde übernehmen wir von der Systemzentrale alle anderen Abwicklungstechnischen und kaufmännischen Aufgaben.
Desweiteren wissen wir, dass es nicht möglich ist, in wenigen Wochen die Drucktechnik zu erlernen und zu beherrschen. Deshalb wird auch hier ganz klar die Aufgabe an den Franchisegeber delegiert. In der Zentrale haben wir sehr viele Spezialisten, die sich in einzelnen Bereichen viel besser auskennen.

Frage:  Sie bieten ein spezielles Finanzierungsmodell, wie genau sieht es aus?

Heienmann: Zunächst einmal besprechen wir mit den Bewerbern unsere zwei Geschäftsmodelle. Je nach Geschäftsmodell unterscheidet sich dann die Investitionssumme. Zusätzlich zu den üblichen Finanzierungsmöglichkeiten bieten wir unseren Franchisepartnern eine Finanzierung durch unser Haus an. Diese Finanzierung wird zusammen mit den Partnern erarbeitet und ist abhängig vom Startkapital und Geschäftsmodell.

Frage: In welcher Zeit lassen sich, realistisch betrachtet, Break Even und POI erreichen?

Heinemann: Wir gehen davon aus, dass nicht jeder XULT-Partner beim Start ein geschulter Verkäufer ist. Daher ist der Break Even Point nach ca. 6 Monaten realistisch.

Frage: Was zeichnet Ihr System aus und welches Profil sollte ein Partner haben? Welche Stärken sollten besonders ausgeprägt sein?

Heienamnn: Unser System zeichnet sich durch offene und freundliche Menschen aus. Unsere Partner sollten eine Affinität zum Verkauf haben und Freude am Umgang mit anderen Menschen. Wir wollen ab 2009 Franchise-Nehmer Gremien einrichten, in denen unsere Partner Ihre kreativen Ideen zusammen mit der Systemzentrale umsetzen können. Die Mitsprache ist uns besonders wichtig.


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