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Cup&Cino: Franchise-Wachstum durch qualitatives Konzept

In einem Interview mit dem Onlineportal „about drinks“ äußerte sich Christoph Felderhoff vom Franchise-System Cup&Cino dazu, welche Konditionen für eine erfolgreiche Gründung aktuell gegeben sein müssten. Der 54-Jährige hat zum 1. März die nationale Leitung des Systems übernommen. Zuvor war er für das operative Tagesgeschäft und die Führung der Starbucks Coffee Houses in Deutschland verantwortlich.

Wenn die Startbedingungen stimmten, so der Franchiser, rate er guten Gewissens zu einer Gründung. Dabei nannte er Standort und eine „realistische Größenordnung“ als Voraussetzungen. Miete und Mietnebenkosten sollten max. 15 Prozent vom Umsatz ausmachen, sagte er in dem Interview. Für langfristigen Erfolg setzt er eine ausführliche Umsatz- und Kostenplanung sowie eine Optimierung der Investitionskosten voraus. Außerdem müssten Existenzgründer auch an die Folgekosten denken, das sind beispielsweise Reparaturen oder Energiekosten. Zum Thema Finanzierung sagte er, es solle eine hohe Eigenkapitalquote vorhanden sein in Verbindung mit einer soliden Finanzierung.

In Sachen Konzept wies er darauf hin, dass Coffee-House-Betreiber ihren Kunden einen „nachhaltigen Mehrwert“ bieten müssten, wie beispielsweise Atmosphäre, Musik und Lichtregie, Innenausstattung sowie einen guten und unverwechselbaren Service. Dabei stehe auch die persönliche Note im Vordergrund.

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Kaffeemarkt. Kaffee ist hierzulande das beliebteste Getränk. Etwa 15 Prozent davon werden im Café oder zum Mitnehmen konsumiert. „Das sollte Branche und Existenzgründer optimistisch stimmen“, sagte Felderhoff. Cup&Cino setze weiterhin auf qualitatives und quantitatives Franchise-Wachstum. (cb)